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Ordnung und Sauberkeit!
Sollen junge Bürger (Schüler) dazu ermuntert werden?
Wie die Parteien darüber denken.
Ein Bericht von Lothar Verschitz
Wir – die Offensive Dinslaken- hatten in einem Antrag an den Stadtrat die Anregung verfolgt durch Projektarbeit an den weiterführenden Schulen junge Bürger zu lehren Verantwortung für ihr Umfeld und ihre Stadt zu übernehmen. Als Beispiel nannten wir die Entstehung von Müll durch den Außer-Haus-Verkauf von zum Beispiel Mc Donalds. Alle Speisen wie Pizza oder Hamburger ec. die vom Kunden mitgenommen werden – werden nur mit 7% statt mit 19% Mehrwertsteuer belastet. Die Differenz von 12% fließen komplett in den Geldbeutel des Restaurantbetreibers. Man kann sich vorstellen, dass das im Falle des „MC DRIVE“ eine erhebliche Summe ist. Wir - die Offensive Dinslaken -   vertreten die Auffassung, dass die Unternehmer solcher –Außer-Haus Geschäfte für die Kosten der Müllbeseitigung ihrer Verpackungen herangezogen werden sollten. Wenn nun junge Bürger durch Projektarbeit (Müllbeseitigung an Gehwegen und Kreuzungen zum Beispiel) Verantwortung für das Erscheinungsbild ihrer Stadt übernehmen und diese Arbeit von den Betreibern der Fast-Food Ketten entlohnt und honoriert werden, könnte man sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Untermauert hatten wir unseren Antrag mit zwei wissenschaftlichen Untersuchungen die einhellig bestätigen, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen Ordnung und Sauberkeit einer Stadt und der dort auftretenden Kriminalität. (Broken-Windows-Theorie –Bericht des Bundesinnenministeriums)
So reagierten die anderen Parteien auf unseren Antrag:
CDU: Herr Schubert: Anregung an die Schulbehörden weiterleiten – jedoch ohne Nennung der Antragsteller (nämlich: Offensive Dinslaken – also frei nach dem Motto – ist der Antrag noch so gut – ist er nicht von uns dann möglichst totschweigen)
SPD: Herr Steinbeißer meint hier liege dann ein Missbrauch der Schüler vor, die ja schon damit überfordert seien ihren Schulhof sauber zu halten. Werbung für Mc Donalds – also Muslime in Nigeria nein! (Den Zusammenhang mit der Mehrwertsteuer hat Herr Steinbeißer wohl nicht verstanden – wen wundert’s? Mit Geld konnte die SPD ja noch nie umgehen)
Grüne: Frau Eichelhardt: Ich halte es für völlig überzogen (Ordnung und Sauberkeit) mit der Broken-Windows- Theorie also Kriminalität in Verbindung zu bringen. Und Mc Donalds mit einzubeziehen geht ja gar nicht. ( Also der Betreiber darf nach Auffassung der Grünen weiterhin Müll produzieren ohne dafür Verantwortung tragen zu müssen. )
DIE LINKE: Herr Luther: die Linke hält ein Streben nach Ordnung Sauberkeit insgesamt für einen Aprilscherz. (Aufgrund ideologischer Verblendung völlige gesellschaftspolitische Lernresistenz)

 

 

Offensive Dinslaken zur Betuwe Linie
 
Die Offensive Dinslaken hat sich intensiv mit dem Thema „Betuwe-Linie“ beschäftigt. In einem ca. 3 stündigem Vortrag mit Diskussionsmöglichkeiten gab der Vorsitzende der Bürgerinitiative  „BETUWE SO NICHT“   einen ausführlichen Sachstand zu dem geplanten Vorhaben der Bahn die Strecke zwischen Emmerich und Oberhausen mit einem dritten Gleis zu versehen und auszubauen.
Lothar Verschitz lobte am Ende der Veranstaltung den Vorsitzenden der BI Heinz Mülleneisen für dessen jahrelanges Engagement im Sinne der Bürger unserer Stadt. Ohne seinen unermüdlichen Einsatz –so Lothar Verschitz – wäre es kaum zu den unbedingt notwendigen Zugeständnissen seitens der Bahn und der Politik gekommen. Die Bürgerinitiative hat wirklich in großartiger Weise Aufklärungsarbeit geleistet und darüberhinaus durch Sachkunde und Datenerhebung verdeutlicht, welche Belastungen auf unsere betroffenen Mitbürger zukommen. Heinz Mülleneisen machte in seinen Ausführungen auch nochmal deutlich, warum die Forderung der SED Nachfolgepartei - DIE LINKE - die Streckenführung entlang der A3 zu führen logistischer Unfug ist.
Fazit der Veranstaltung: Die Betuwe-Linie wird kommen – ist auch notwendig, wird aber aufgrund der Bürgerinitiative mit Heinz Mülleneisen viele entstehende Nachteile der betroffenen Bürger ausgleichen oder abmildern.
So gesehen wird deutlich, dass Bürgerbegehren durch Beharrlichkeit und Standfestigkeit auch gegen den Willen großer und mächtiger Konzerne etwas bewegen können. In diesem Sinne hat die Offensive Dinslaken der BI ihre volle Solidarität und Unterstützung zugesagt.




Jahreshauptversammlung am 22. November 2010

Am 22. November 2010 fand die alljährliche Jahreshauptversammlung der Offensive Dinslaken e.V. mit Vorstandswahlen statt. Die Wahlen brachten folgendes Ergebnis:

1. Vorsitzender: Heinrich Mühmert
2. Vorsitzender: Ferdinand Thomas
Schatzmeister/Geschäftsführer: Lothar Baudisch

Schriftführer: Tobias Szczepanski

Beisitzer: Wolfgang Szczepanski

Kassenprüfer: Klaus Segerath & Lothar Verschitz

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